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Unsere Schule erhält den Anbau - März 2011

Die offene, transparente und direkte Informationspolitik des Oberstufenschulrats hat sich gelohnt. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stimmten dem Projektierungskredit für die Schulhauserweiterung der Oberstufe Rebstein-Marbach zu.

von Angelika Rieger vom "Rheintaler"

Schulratspräsident Roland Schönauer war die Erleichterung anzumerken, als die 244 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger den Projektierungskredit von 63 600 Franken für den Anbau ans Oberstufenschulhaus Sonnental in Rebstein mehrheitlich und diskussionslos genehmigten. Zuvor hatte er nochmals die Argumente erläutert, die für den Anbau Ost mit viereinhalb Schuleinheiten sprachen. Lediglich ein Votant räumte im Anschluss ein, bei solchen Projekten künftig Schülerzahlen, Unterrichtsformen und Klassenzuteilungen besser zu erklären. Roland Schönauer nahm dies zur Kenntnis, räumte aber ein, dass diese Bereiche nicht einfach zu erklären seien. Ebenso stimmten die Schulbürger der Jahresrechnung, dem Voranschlag mit Steuerbedarf und der neuen Schulgemeindeordnung mit verschiedenen Anpassungen und Neuerungen zu.

Bevor Roland Schönauer im Namen des Schulrates Rechenschaft über Schulbetrieb, Finanzen und Zukunft der Oberstufe ablegte, appellierte er, über die heutige Jugend nicht vorschnell zu urteilen. «Es wäre ganz gut, wenn man sich zuerst an die eigene Schulzeit erinnert.»

Die Finanzen sind sehr entscheidend für den Schulbetrieb, aber nur Mittel, den Kindern eine gute Schulbildung zu ermöglichen. «Es ist gut investiertes Geld», so Schönauer. Trotzdem heisst es, die Finanzen im Auge zu behalten und dies ist gelungen. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Minder-Steuerbedarf von rund 392 000 Franken ab. Das Budget weist einen Steuerbedarf von rund 5,5 Mio. Franken, verteilt auf die Gemeinden Marbach (rund 2,1 Mio.) und Rebstein (rund 3,4 Mio.), aus.

Infobroschüre zum Erweiterungsbau