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Am Freitagnachmittag, 13. Mai 2011, betraten viele Schülerinnen und Schüler von zwei Drittrealklassen mit einem etwas mulmigen Gefühl das Klassenzimmer. Denn dort erwartete sie ein Besuch der besonderen Art: Der Drogenhund Rox empfing die Klassen zusammen mit seinem Besitzer, dem Grenzwächter Michael Baumgartner
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Die Klassen erarbeiten zur Zeit im IuG-Unterricht das Thema Drogen und erfuhren nun an diesem Nachmittag viel Interessantes, Lehrreiches und auch Abschreckendes von Herrn Baumgartner, der bei der Grenzwacht im Bereich Drogenfahndung arbeitet. Ihre Tätigkeit richte sich vorwiegend auf Heroin in grösseren Mengen, d. h. mehr als ein Kilo aus. Hier an der österreichisch-schweizerischen Grenze würden die Drogen auf der Seiden- und Balkanroute, über die Türkei von Afghanistan und Pakistan herkommend, in die Schweiz eingeführt.
So zeigte Herr Baumgartner einige Verstecke wie umgebaute Autotanks, Stossstangen oder auch doppelte Böden. Zum Abschluss seiner Ausführungen demonstrierte er mit Rox, der schon ganz ungeduldig auf seinen Einsatz wartete, wie die Drogenhunde Drogen aufspüren. Wenn ein so ausgebildeter Hund fündig geworden ist, bleibt er reglos sitzen und zeigt mit seiner Schnauze auf die entdeckten Drogen. Für den Hund sei diese Arbeit wie ein Spiel, und es sei sehr wichtig, dass der Hund regelmässig zum Einsatz komme.
Zum Abschluss der Veranstaltung vergnügten sich Rox und einige der Schülerinnen und Schüler beim gemeinsamen Spiel.
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