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Schlussfeier- Juli 2010

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Die Schlussfeier dauerte dreieinhalb Stunden und war trotzdem sehr kurzweilig: Die Schülerinnen und Schüler machten von A bis Z alles selbst: bewirteten die Gäste, bedienten die Technik, kochten, musizierten – und begeisterten mit hochkarätigen Sketches.
Text: Gerd Bruderer - Der Rheintaler

Drei Real- und zwei Sekundarschulklassen nahmen Abschied – mit einem «Funhouse», d.h. einem Haus des Vergnügens.

Apéro-Häppchen und Gaukler
Mit liebevoll präsentierten Apéro-Häppchen wurden die Eltern, Verwandten und Bekannten im Freien empfangen, während Jugendliche als Gaukler auftraten und sowohl ein Schülerchor als auch verschiedene Gesangssolisten mit schönen Liedern unterhielten.

Tanz und Sketches
In der Aula fand der zweite Teil der Feier statt: sozusagen ein Gala-Abend, mit feinem Znacht, mitreissenden Tanznummern und Sketches, die vor Pointen nur so strotzten und mit einer grossen Liebe zum Detail gestaltet waren. Das Publikum konnte über die Ergebnisse aus drei Jahren Englischunterricht lachen («You look not so out»), bekam aus einem Tagebuch vorgelesene Sätze von Sacha Schönenberger auf unwiderstehliche Weise nachgespielt und amüsierte sich köstlich über die parodistische Nachahmung bekannter TV-Sendungen wie Sven Epineys «al dente».

Exquisites Schattenspiel
Auch jene Art von Quiz, bei denen die Zuschauer ein Rätsel lösen und anrufen können, um angeblich viel Geld zu gewinnen, wurde hervorragend nachgespielt. Sketches und Tanznummern waren gut vermischt, zudem erlebte das Publikum ein exquisites Schattenspiel: Bei einer Reise durch verschiedene Länder und Städte erzielten die Jugendlichen erstaunliche Effekte. Dargestellt wurden Sehenswürdigkeiten wie die Freiheitsstatue in New York oder Pyramiden in Ägypten, zudem Menschen und – besonders wirkungsvoll – Tiere.
Besondere Schlussfeier

Einmal mehr wurde die Oberstufe Rebstein-Marbach ihrem Ruf gerecht, jeweils eine besondere Abschlussfeier durchzuführen – mit einer Aufführung, wie man sie selten erlebt. Dies auch darum, weil die Schülerinnen und Schüler erneut auch eine kulinarisch starke Leistung erbrachten, indem sie ihr Publikum mit Apéro-Häppchen, einer Hauptspeise (Fleisch und Salat) sowie einem Dessertbuffet inklusive Kaffee verwöhnten. Kein Wunder, vergingen die dreieinhalb Stunden wie im Flug.